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Fotos (c) by Steffen bzw. Tommi

Samstag, 26. Juni 2010

Tag 8 - Mutspitze

Heute war ein angenehmes Vorfrühstückschwimmen... das Wasser wird immer wärmer. Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen nicht zu warm wird. Es ging recht zeitig raus. Die Frauen hatten da mehr Zeit. Sie wollten nach Schenna und Meran bummeln gehen. Steffen und ich wagten es, einen neuen Gipfel zu erobern. Die Mutspitze stand auf dem Programm. In der ganzen Aufbruchhektik hab ich auch noch den Fotoapparat vegessen. So ein Mist :( Nun war ich auf Steffen's angewiesen. Hat aber super geklappt. Wir fuhren mit der Hochmuth-Seilbahn rauf. Von da ging es ab 1400m immer bergauf bis auf 2295m. Wir hatten schon nach kurzer Zeit die Nase voll. Bei 1684m gab es eine Hütte, bei der wir erstmal einkehrten, um unseren kleine Wasservorat, den wir eingepackt hatten, zu schonen. Es wurde ein heißer Tag. Zur Mutspitze waren es ausgeschildert noch 2 Stunden. Wir machten uns also mit neuer Kraft und neuem Mut auf den Weg. Im Zickzack ging es jetzt ununterbrochen steil den Berg hoch. Ein steiniger und sehr beschwerlicher Weg. "Kurz vor dem Gipfel" war auch das Geländer zu ende. Weiter ging es teilweise auf allen Vieren durch Geröll, über große Steine. Nach insgesamt 4 Stunden (ab Seilbahnaustieg) kamen wir kaputt am Gipfelkreuz an. Wir schrieben uns selbstverständlich ins Gipfelbuch ein :) klasse. Eine Stunde verweilten wir dort oben auf dem Hausberg Merans. Ich trank den letzten Schluck meiner Wasserreserve. Fotogafierte rings um den Gipfel eifrig. Uns graute vor dem Abstieg. Den packten wir dann 14 Uhr an. Und es war schwer. Durstig, von der Sonne geschunden, kehrten wir nach endlosem Absteigen erneut in der Mutkopf-Hütte ein. Diesmal aßen wir auch etwas. Quarkstrudel mit Vanillesoße. Lecker. Wichtiger war dennoch der Liter Wasser, der unsere Zungen wieder vom Gaumen löste. Nach 2 Sunden Wanderzeit (ab Gipfel) kamen wir wieder an der Seilbahn an. Der Weg war wieder eben und gerade. Damit hatten wir arge Probleme, sind wir doch stundenlang nur in Schräglage marschiert. Ein komisches Gefühl. Die Füße dampften und brauchten Erholung. Die suchte ich dann gleich im heimischen Pool... Die Strapazen haben sich gelohnt. Diesmal war allerdings nicht der Weg das Ziel, sondern der Gipfel :p Und im Nachhinein kommt mit die Ifingerbesteigung von vorigem Jahr ganz nett vor. Gegen die Mutspitze ist der Ifinger ein "Spaßberg". Nein, natürlich nicht. Nur der Weg ist sehr viel einfacher. Obwohl die Mutspitze als "leichter Wanderweg auch mit Kindern" beschrieben war. Diese Beschreibung gilt sicher für die Zeit, als noch keiner die "schlaue" Idee hatte, die Wald- und Wiesenwege mit Steinen zu versehen. Eine Pflasterung, die das Gehen extrem erschwerte.
Bis morgen dann...


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