Willkommen

Ich heiße alle Leser meines Urlaubsblogs herzlich willkommen. Erfreut Euch an den Geschichten und an tollen Fotos. Viel Spaß!

Fotos (c) by Steffen bzw. Tommi

Mittwoch, 30. Juni 2010

Tag 12 - Malcesine / Limone

Zeitig ging es raus. Jedenfalls für alle, deren Wecker laut genug klingelte ;) Mit leichter Verspätung ging die Reise nach dem Frühstück Richtung Gardasee. Nach eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir unseren Zielort Malcesine. Und es war traumhaft. Das totale Italien. Wir parkten etwas ausserhalb und schlenderten am Ufer entlang zur Innenstadt. Die Sonne glühte heiß vom Himmel. Nach einigen Geschäften, in die wir bummelten, zog es uns in ein gemütliches Ristorante. Wir bestellten reichlich Wasser und Pizza. Und ich muss es hier ganz dick schreiben: das war die beste Pizza meines Lebens... Vergessen wir einfach, was es in Deutschland oder sonst wo auf diesem Planeten gibt. Nur in Italien kriegt man dieses Geschmackserlebnis einer Pizza. Meine war belegt mit Tomaten, Mazzarella, Schwertfisch und Rucola. Ich war begeistert. Wir saßen so gemütlich, um und unter uns rauschte der See. Ein Latte Macchiato krönte dieses Essen dann. Danach stöberten wir in kleinen Läden in engen Gassen und entschieden uns schließlich für eine Überfahrt mit dem Boot nach Limone, wo wir dann reichlich eineinhalb Stunden bummeln konnten bevor es wieder zurück nach Malcesine gehen sollte. Beide Orte sind ein Traum. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass man dort 2 Wochen Urlaub verbringen kann. Baden ist zwar durchaus möglich aber der Kiesstrand (direkt am Weg) ist nicht die entspannende Umgebung. Ansonsten lässt es sich super shoppen, was wir auch eifrig taten. Für Anika gab es genauso etwas, wie für Micha, Martin, Gina und Jolien. Für Romy hab ich einen schönen Ring gekauft und auch ich kam selbst nicht zu kurz. Von Romy bekam ich ein schickes Lederarmband. Mit sehr viel leichterem Geldbeutel traten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge schließlich die Heimfahrt an. Wir freuten uns über den wunderbaren Tag und waren traurig, den taumhaften See in dieser Bergkulisse hinter uns lassen zu müssen. Ich hab wohl über 3 Liter Wasser an diesem Tag zu mir genommen. Die Sonne war gnadenlos. Trotz der im Grunde angenehm klingenden 28°C... im Schatten. Spät am Abend waren wir erschöpft und von der Sonne gerädert zurück daheim. Sofort sprangen wir nochmal in den Pool, der mit über 30°C Wassertemperatur keine wirkliche Abkühlung brachte...
Ein wundervoller Tag neigt sich dem Ende zu.


Dienstag, 29. Juni 2010

Tag 11 - Pfelders / Lazins Alm

Eine leichte Wanderung stand heut auf dem Plan. Wir fuhren bis ans Ende des Passeiertals nach Pfelders. Es war dann aber dennoch nicht ganz so leicht zu wandern wie vermutet. Ging es doch wieder stetig bergauf. Allerdings nicht so sehr steil. Entlang eines rauschenden Gebirgsbaches und durch eine riesige Kuhherde wanderten wir zur Lazins Alm. Eine herrliche Gegend. Kuh Berta verfolgte uns dann auch bis zur Hütte :) Dort (1882 Höhenmeter) angekommen, ließen wir wieder die Seele baumeln und genossen das Wetter.
Am Abend durften wir uns erneut über einen Grillabend freuen. Dank geht wie immer an Sepp den Grillmeister, Marianna für Salate und Organisation sowie Martin... Bei beleuchtetem Pool gingen Romy und ich in der Nacht halb 11 nochmal baden... :) 30°C Wassertemperatur ist allerdings nicht mehr die wahre Erfrischung.
Morgen ist eine große Fahrt geplant...

Tag 10 - Geburtstag / Stafell Alm

Heute hat Steffen Geburtstag. Nach dem Frühstück ging es ans Geschenkeauspacken. Am lustigsten schien das "Für-den-der-schon-alles-hat-Geschenk" zu sein :) Eine weitere Überraschung erlebte ich dann... Steffen, Gaby, Romy und ich gehen bald zum a-ha-Konzert an den Elbwiesen. Danke an Romy für das vorgezogene Geburtstagsgeschenk an mich :*
Als wir dann am frühen Vormittag fertig waren, fuhren wir zur Hirzer-Seilbahn. Steffen wollte seinen Geburtstag auf der Stafell Alm verbringen. Es war wieder sehr warm und in 1970m genossen wir die Sonne bzw. auch den Schatten und die schöne Bergluft. Wir ließen es uns gut gehen und machten sozusagen mal nix. Nachmittags ging es wieder heimwärts, denn es wurden Gäste erwartet. Marianna und Sepp mit Anna, Steffi und Magdalena sowie Martin der Obereggchef :) Auch die Oma schaute vorbei. Alle gratulierten fleißig und Magdalena gab ein Ständchen auf der Querflöte. Außerdem war an diesem Abend auch eine Übung der örtlichen freiwilligen Feuerwehr auf dem Bauernhof. War schon ganz schön lustig. Man hoffe doch, es brennt nicht *g* Nach der Übung gesellten sich die Feuerwehrmänner und -frau in die Nähe und becherten ihr Bier weg, dass es nur so eine Freude war. Spät in der Nacht (1:30Uhr) gingen wir dann zu Bett...
Nochmal alles Gute, Steffen...

Sonntag, 27. Juni 2010

Tag 9 - Ausruhen

Nach den gestrigen Strapazen wollten wir uns am heutigen Sonntag ausruhen. Wir waren am Pool und machten es uns gemütlich. Die Neuankömmlinge waren seltsame Gestalten. Auch aus Dresden kam eine Familie. Die Tochter lernt in der Schule Italienisch. Und um die Sprache besser zu lernen, sind sie hier (???) Sehr witzig... *lach*



Abends bin ich dann mit Steffen zum Gruppenglotzen wieder auf das Festgelände, um der Deutschen Nationalmannschaft gegen England die Daumen zu drücken. Hat ja gut geklappt *g*




Danach trafen wir uns alle beim Löwenwirt und aßen zu Abend :)
Ein ruhiger angenehmer Tag... vor allem bei dem geilen Spiel unserer Jungs.



Samstag, 26. Juni 2010

Tag 8 - Mutspitze

Heute war ein angenehmes Vorfrühstückschwimmen... das Wasser wird immer wärmer. Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen nicht zu warm wird. Es ging recht zeitig raus. Die Frauen hatten da mehr Zeit. Sie wollten nach Schenna und Meran bummeln gehen. Steffen und ich wagten es, einen neuen Gipfel zu erobern. Die Mutspitze stand auf dem Programm. In der ganzen Aufbruchhektik hab ich auch noch den Fotoapparat vegessen. So ein Mist :( Nun war ich auf Steffen's angewiesen. Hat aber super geklappt. Wir fuhren mit der Hochmuth-Seilbahn rauf. Von da ging es ab 1400m immer bergauf bis auf 2295m. Wir hatten schon nach kurzer Zeit die Nase voll. Bei 1684m gab es eine Hütte, bei der wir erstmal einkehrten, um unseren kleine Wasservorat, den wir eingepackt hatten, zu schonen. Es wurde ein heißer Tag. Zur Mutspitze waren es ausgeschildert noch 2 Stunden. Wir machten uns also mit neuer Kraft und neuem Mut auf den Weg. Im Zickzack ging es jetzt ununterbrochen steil den Berg hoch. Ein steiniger und sehr beschwerlicher Weg. "Kurz vor dem Gipfel" war auch das Geländer zu ende. Weiter ging es teilweise auf allen Vieren durch Geröll, über große Steine. Nach insgesamt 4 Stunden (ab Seilbahnaustieg) kamen wir kaputt am Gipfelkreuz an. Wir schrieben uns selbstverständlich ins Gipfelbuch ein :) klasse. Eine Stunde verweilten wir dort oben auf dem Hausberg Merans. Ich trank den letzten Schluck meiner Wasserreserve. Fotogafierte rings um den Gipfel eifrig. Uns graute vor dem Abstieg. Den packten wir dann 14 Uhr an. Und es war schwer. Durstig, von der Sonne geschunden, kehrten wir nach endlosem Absteigen erneut in der Mutkopf-Hütte ein. Diesmal aßen wir auch etwas. Quarkstrudel mit Vanillesoße. Lecker. Wichtiger war dennoch der Liter Wasser, der unsere Zungen wieder vom Gaumen löste. Nach 2 Sunden Wanderzeit (ab Gipfel) kamen wir wieder an der Seilbahn an. Der Weg war wieder eben und gerade. Damit hatten wir arge Probleme, sind wir doch stundenlang nur in Schräglage marschiert. Ein komisches Gefühl. Die Füße dampften und brauchten Erholung. Die suchte ich dann gleich im heimischen Pool... Die Strapazen haben sich gelohnt. Diesmal war allerdings nicht der Weg das Ziel, sondern der Gipfel :p Und im Nachhinein kommt mit die Ifingerbesteigung von vorigem Jahr ganz nett vor. Gegen die Mutspitze ist der Ifinger ein "Spaßberg". Nein, natürlich nicht. Nur der Weg ist sehr viel einfacher. Obwohl die Mutspitze als "leichter Wanderweg auch mit Kindern" beschrieben war. Diese Beschreibung gilt sicher für die Zeit, als noch keiner die "schlaue" Idee hatte, die Wald- und Wiesenwege mit Steinen zu versehen. Eine Pflasterung, die das Gehen extrem erschwerte.
Bis morgen dann...


Freitag, 25. Juni 2010

Tag 7 - Markt und Pool

Freitag ist in Meran Markttag. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, da ich ein paar Flipflops und noch eine kurze Hose suchte und Romy scharf auf Handtaschen war. Aber wie jeden Tag ging es erstmal vor dem Frühstück in den Pool. Es muss nämlich mal erwähnt werden, dass die Wassertemperatur inzwischen auf erträgliche 24 Grad bzw am Nachmittag bis 28°C angestiegen ist. Nach dem Essen fuhren Romy und ich nach Meran und nahmen Gaby und Steffen ein Stückweit mit. Sie wollten oberhalb von Meran einen schönen Panoramaweg gehen. Wir suchten uns in der Nähe vom Bahnhof einen Parkplatz und gingen zum Markt. Dort war ein emsiges Treiben und eine wahre Menschenflut. Nach langem Gucken und Suchen hatte ich schöne Schlappen (leider keine Flipflops) und kurze Hosen sowie für Anika eine süße 3/4-Hose. Romy war mit einer neuen Handtasche und zwei Tüchern glücklich. Mir gefiel auch noch ein Hemd aber selbst eine XXL war mir zu klein. Hmm :(
Danach ging es noch schnell in den Spar etwas einkaufen und im Anschluß sofort in den heimischen Pool. Dort verbrachten wir den Rest des Tages :)
Am Abend war dann noch eine kleine Aufregung, als Steffen im Bad der Ferienwohnung einen Skorpion fand :)
Bis zum ächsten Mal... *wink*

Donnerstag, 24. Juni 2010

Tag 6 - Livigno

Erneut galt es, zeitig aufzustehen, wollten wir doch an den Gardasee fahren. Leider ging es Gaby nach wie vor nicht sonderlich gut und so entschieden sich Romy und ich, den Weg nach Livigno einzuschlagen. 120km entfernt liegt dieses kleine verträumte Örtchen inmitten von Bergen. Man kommt nur über das Stilfserjoch oder einen einspurigen gebührenpflichtigen Tunnel aus der Schweiz nach Livigno. Wir nahmen den einfacheren Weg über die Schweiz. Nach langer Fahrt erreichten wir den Parkplatz und wunderten uns, dass niemand zum Abkassieren der Parkgebühren da war. Etwas verunsichert ließen wir unseren Max dennoch dort stehen und schlenderten erstmal zu nem Cappuchino in ein Café. Dort reichte uns ein emsiger Italiener eine Gatis-Polenta. Nach einem Spatzenunglück, welches man Romy dann aber nicht mehr ansah, schauten wir in einige Geschäfte hinein bevor wir uns ein Restaurant suchten, um zu speisen und die Mittagspause der Geschäfte zu überbrücken. Wir nahmen jeder eine Pizza mit Mozzarella, Tomate, rohem Schinken und Parmesan. Sehr sehr lecker. Wir genossen die Sonne in 1600m Höhe. Es war angenehm warm. Nur im Schatten was es etwas frisch. Nach dem Essen gingen wir durch die Gassen des Ortes und guckten uns Schaufenster an. Wir wollten in Livigno schön einkaufen. War ja alles zollfrei :)
Dann machten endlich die Geschäfte wieder auf. Es war selbstverständlich wieder ein kleines Drama, das passende Mitbringsel für uns selbst zu finden. Letztendlich haben wir aber jeder etwas gefunden. So hatten wir einen wundervollen Tag im richtigen Italien ;)
Für die Rückfahrt nahmen wir wieder den Weg an den schweizer Zollbeamten vorbei. Wir wurden aber durchgewunken. Zurück über den Ofenpass erreichen wir am Abend den Oberegghof. Bis morgen dann und viele Grüße...



Mittwoch, 23. Juni 2010

Tag 5 - Sonne tanken

Heute stand Fußpflege auf dem Programm. Oder anders gesagt: wir hatten uns nix vorgenommen und wollten das Wetter genießen. Sonne pur hieß es heut wieder. Wir schwammen im Pool, wir relaxten, spielten Wasserball (Romy und Steffen gegen mich) bei dem ich knapp mit 14 zu 12 unterging. Die Sonne hat uns letztendlich etwas rot und ein wenig braun eingefärbt. Abends machten Steffen und ich uns fantauglich gekleidet auf den Weg zum Riffianer "Festplatz" und fieberten dem letzten Gruppenspiel Deutschland gegen Ghana entgegen. Public Viewing im Urlaub :) Genial. Und einheimische Südtiroler Jugendliche in originalen Deutschlandtrikots überraschten uns positiv. Wir hatten jedenfalls Spaß. Trotz einiger Mumien :p Am späten Abend gab es noch viel zu lachen, als Steffen Romy zur Nanga Parbat Expedition interviewte... Bis morgen wieder :)



Dienstag, 22. Juni 2010

Tag 4 - Kesselberghütte

Heute ging es zeitiger raus. Eine erste größere Tour stand an. Das Poolwasser wird langsam. 18 Grad in den Morgenstunden. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Falzeben um mit der Umlaufbahn zu Meran 2000 zu gelangen. Bei herrlichstem Sonnenwetter waren oben 13°C. So wanderten wir vergnügt Richtung Weidmannalm. Nach und nach wurde auch der Schnee am Wegesrand mehr. Die Kuhleitenhütte war sogar geschlossen. Hinter Weidmann erfreuten wir uns an teilweise knietiefem Schnee. Doch je näher wir der Kesselberghütte kamen, umso schwieriger war es, einen Weg durch diese Schneeberge zu finden. Einige gefährliche Passagen galt es zu überwinden. Als ich dann bei 2300m über Null auf der Hütte ankam, war ich sehr froh. 30min später waren dann alle da und wir freuten uns, die "Todespiste" überstanden zu haben. Wir sprachen sogar vom Nanga Parbat. Oben wurden 5 Grad gemessen. Wir stärkten uns mit lauter leckeren Köstlichkeiten. Dann ging es an den Abstieg. Dabei wählten wir den kürzeren Weg. Und zwar direkt talwärts. Leider war dieser Weg teilweise so steil, dass alle nach und nach Probleme mit Füßen und Beinen bekamen. Völlig ausgepowert kamen wir 10min vor Seilbahndienstschluss an. Ein anstrengender Tag ging nun mit einem tollen Grillabend zu Ende. Bis spät in die Nacht saßen wir gemeinsam draußen. Nur Gaby musste leider aus gesundheitlichen Gründen schon eher schlafen. Danke an Marianna, Sepp und Martin für die leckeren Sachen und den gelungenen Abend. Gute Nacht


Montag, 21. Juni 2010

Tag 3 - Schloss Juval

Heute ging es wieder als erstes in den Pool. Nach 15min war ich endlich drin. 16 Grad Wassertemperatur. Brrr und Bibber. So reichte es auch nur für 15 Bahnen. Nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Schloss Juval. Unten angekommen, erschreckte uns ein voller Parkplatz. Lauter "Mumien". Diese überfüllten auch den Shuttlebus. Aber nicht, um dann zum Schloss hoch zu wandern sondern talwärts zur Kneipe. Naja, regen wir uns nicht auf. Nennen wir den 15min Marsch einfach Eingewöhnungswanderung. Nach einer kurzen Einkehr, um unseren Durst zu stillen, nahmen wir an einer Führung durch die Schlossmauern teil. Zum einen sahen wir beeindruckende Ausstellungsräume mit asiatischer Kunst und buddistischen Dingen. Auf der anderen Seite bestaunten wir einige Privaträume Reinhold Messners und seiner Familie, in denen Ausrüstung und andere interessante Sachen zu entdecken waren. Hervorheben möchte ich da persönlich auch die Bibliothek. War alles sehr beeindruckend. Überall tibetische Schriftzüge und so weiter. Danach aßen wir eine Kleinigkeit zum Kaffee. Oder in meinem Fall zur frischen Milch von Kuh Liana. Und wie wir da so saßen und aßen und guckten lief Reinhold Messner den Weg zu seinem Schloss hoch. Wir waren gleich aus dem Häuschen. Der Schlossherr persönlich. Leider hatte er es scheinbar eilig. Es war ein schöner Tag, den wir im Oberwirtskeller zum Abendbrot ausklingen ließen. Ich wählte endlich meine Kasspatzler. Hmmm. Bis morgen :)


Sonntag, 20. Juni 2010

Tag 2 - Andreas Hofer Museum

Punkt 7 war ich wach. Das merkte ich sofort, als die Kirchturmglocke 4x für die volle Stunde und 7x für die Zeit klingklangklongte. Da ich nun nicht mehr schlafen konnte, krabbelte ich aus dem Bett und schlüpfte nach meiner Morgenhygiene in eine Badehose. Nach letztjähriger Gewohnheit sollte es doch auch zur diesjährigen Tradition werden, täglich vorfrühstücklich ins kühle Nass des Pools zu hüpfen. Als ich die Wohnung verließ, schlug mir Regen ins Gesicht. Es war kalt. Mutig ging ich zum Pool. Wassertemperatur 19°C. Gut, dass ich das Thermometer erst in den Händen hielt, als ich schon drin war. Das hat eh schon gedauert :p Nach 20 Bahnen á 8 oder 10m (so lang schätze ich mal den Pool) ging ich zurück in die Wohnung und kuschelte mich ein. Dann wurden so nach und nach alle wach bzw. machten sich bemerkbar. Wir frühstückten gemeinsam bei uns und entschieden uns aufgrund des voraussichtlich gegen Nachmittag sich bessernden Wetters, ins Hofer Museum nach St.Leonhard zu fahren. Dem Tiroler Freiheitskämpfer wird so in seiner Geburtsstadt ein Denkmal gesetzt. Ein animierter Dokumentarfilm zeigte sein Wirken und Leben. Sehr interessant fand ich zudem die originalgetreuen Gebäude aus der damaligen Zeit. In einem winzigen Kinoraum konnten wir uns Dokumentationen über die Arbeiten auf den Höfen ansehen. Mittag machten wir eine Pause von der Museumstour. Romy und ich aßen Knödel mit frischen Pfifferlingen. Hm :p Erst gegen Abend besserte sich dann das Wetter. Um die Berggipfel verschwanden langsam die Wolken und eröffneten uns den Blick auf Schnee. Morgen wird also das Wetter endlich besser. Sonne muss ja nun auch mal sein. Bin gespannt. Ich jedenfalls freu mich. Bis morgen dann allerseits.



Samstag, 19. Juni 2010

Tag 1 - Anreise

Endlich war die Zeit reif. Reif für die Reise. Voll bepackt mit tollen Sachen fuhr Max pünktlich halb 3 los. Wir waren happy. Viel zu lang mussten wir auf den Urlaub warten. Und der Ruf der Berge zog uns magisch an. Kurz vor der Brennerautobahn machten wir noch an der Europabrücke halt. Dort trafen wir auf Gaby und Steffen. Wie voriges Jahr fuhren wir durch strömenden Regen bis wir pünktlich an der italienischen Grenze die ersten Sonnenstrahlen des Tages in uns aufnahmen. Von durchschnittlichen 10°C Reiseaussentemperatur stieg das Thermometer kurz vor Meran auf 24 Grad. Sonne und Wolken wechselten sich ab. In Riffian auf dem Oberegghof angekommen, warteten schon Anna, Steffi und Magdalena auf uns. Ich war selbstverständlich sofort Mode :p Auch Marianna und Martin begrüßten uns herzlich. Nach kurzer Verschnaufpause bei lecker Apfelsaft wurden die Autos ausgeräumt und es ging schließlich nach Meran zum Wochenendeinkauf. Später dann während des Kofferausräumens zog dann leider ein Gewitter auf und brachte Regen und Kälte mit. Beides soll bis morgen Nachmittag anhalten. So war auch der Gang zum Pool nicht machbar. Ich nutzte die Zeit für die erste Fotosession. Hoffen wir auf Wetterbesserung. Die umliegenden Gipfeln glänzten plötzlich in weißer Schneepracht. Grüße an alle daheim. Bis morgen wieder.


Freitag, 18. Juni 2010

Tag 0 / Nur noch wenige Stunden

Fast alles ist zur Abfahrt vorbereitet. Nur noch alles im Auto verstauen und dann kann's losgehen ;)
Naja, ich muss noch schlafen und Romy macht uns leckere Sandwiches für die Fahrt. Die Wohnungsendreinigung müssen wir auch noch vornehmen. Also doch schon noch so einiges zu tun...
Ich meld mich morgen abend wieder mit dem ersten Bericht. Themen unter anderem Hinfahrt, Wetter, sonstige Erlebnisse. Fotos werden dann wahrscheinlich erst nach dem Urlaub in die jeweiligen Blogeinträge eingefügt.
Viel Spaß beim Lesen und uns wünsche ich einen tollen Urlaub.

Sonntag, 13. Juni 2010

Tag -5 / Wetter!?

Heute geht es ums Wetter. Wetter ist ja fast immer. Von daher hab ich mir gedacht: "Guckste mal, was das Wetter am Urlaubsziel so treibt..."
Und siehe da: es regnet ohne Unterlass. Sagt wenigstens die berühmte Wetterseite im Internet. Und ich sag mir, wenn es jetzt die ganze Woche nass von oben kommt, ist ab Samstag dann schönes Wetter. Aber 'schönes' Wetter ist ja wie immer subjektiv.
Wer beobachten möchte, wie das Meraner Wetter so ist, darf auf folgenden Link klicken: wetter.de
oder schaut sich eine schöne Webcam an: Blick auf Meran

Freitag, 11. Juni 2010

Tag -7 / der Countdown läuft

In einer Woche geht's endlich los. Wir können es kaum noch erwarten. Dabei ist noch sooo viel zu tun:
Die Wäsche muss gewaschen werden, die Koffer gepackt, Polly muss bei Mutti unterkommen, Auto sollte gewaschen werden, Vignetten geklebt, Haare nochmal gestutzt werden, Geld geholt, Blumengießverantwortliche rekrutiert werden und und und...
Am liebsten würde ich mit den Fingern schnipsen und es ist Freitag Nacht... in einer Woche...
*schnipp*
Hmm... nix passiert :(